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Hier ist die generateCLICKS Liste der besten Werkzeuge für den Bau und den Betrieb von WordPress-Websites. Bei Weitem nicht alles davon ist Pflicht. Aber es lohnt sich, die Empfehlungen durchzugehen und mit ähnlichen Listen und den eigenen Erfahrungen abzugleichen.

Auf dieser Seite sind nur Werkzeuge und Dienste, die wir selbst erfolgreich einsetzen und deshalb zu 100 % empfehlen können.

Hosting

In der Regel laufen Websites auf gemieteten Servern oder teilen sich einen Server, der von einem Dienstleister bereitgestellt wird. Zusätzlich zu diesem “Webspace” wird eine “Domain” benötigt, die der IP-Adresse des Servers einen Namen verleiht wie z.B. “generateclicks”. Solche Namen sind für verschiedene Top Level Domains zu haben, z.B. .de, .com, .net.

Beides zusammen — Server und Domain – wird oft als Paket angeboten. Bestehend aus einem Server oder virtuellen Server und einer Anzahl von Domains, die im Gesamtpreis inbegriffen sind.

Für das Webspace Hosting gibt es die unterschiedlichsten Vertragslaufzeiten und Zahlungsweisen. Für Domains gilt in der Regel eine Laufzeit von 12 Monaten und eine jährliche Zahlung.

do.de

Je mehr Projekte und Websites, desto grösser wird der Bedarf nach Webspace und verschiedenen Domains. Mit ansteigendem Traffic werden die Anforderungen komplizierter. Gelegentlich ist die Migration oder der Umzug eines Webhostings erforderlich. Da ist es manchmal von Vorteil, Domains getrennt vom Webspace zu verwalten und bei einem darauf spezialisierten Anbieter zu mieten.

generateCLICKS empfiehlt für das Domain Hosting die DomainOffensive.

HostArmada

Für fremdsprachige Projekte drängt sich die Idee auf, ein Hosting zu wählen, das regional zur Zielsprache passt. Wenigstens zur Hauptregion, z.B. die USA, wenn die Zielgruppe englisch spricht.

generateCLICKS empfiehlt für das Hosting internationaler Projekte HostArmada.

RaidBoxes

Beim Hosting von Websites sind viele Kriterien entscheidend. Eines kann z.B. sein, x Websites mit denselben Standards zu verwalten. Oder dass der Server unbedingt in Deutschland stehen muss. Oder dass der Provider besondere Vorkehrungen für Datensicherheit, Backups usw. getroffen hat.

Für “gemanagetes” WordPress Hosting in Deutschland empfiehlt generateCLICKS RaidBoxes.

webgo

Das Angebot an Webhostern ist riesig. Die Übersicht zu behalten, fällt schwer. Orientierungshilfe bietet z.B. die alljährlich aktualisierte Liste der Webhoster des Jahres. Aber wie gut der Service und Support ist, wenn man ihn braucht, erfährt man erst nach Vertragsabschluss.

generateCLICKS empfiehlt webgo für das Preis/Leistungsverhältnis und den exzellenten Support.

WordPress Themes

Es scheint, die Auswahl an WordPress Themes ist endlos. Und es hat unbestreitbar etwas Verführerisches, immer mal wieder das neueste auszuprobieren.

Auf der anderen Seite: je schicker, variabler und leistungsfähiger ein Theme ist, desto weniger ist es mit dem WordPress-typischen Click & Shoot getan. Denn nach der Installation beginnt erst die Arbeit, mit all den unvermeidbaren Anpassungen und der Ernüchterung, was damit doch nicht geht oder jedenfalls: nicht einfach so …

Deshalb setzen wir auf einen einzigen “Standard”.

Der sich zwar Theme nennt, aber eigentlich ein Baukasten ist. Für alle erdenklichen Arten von Websites. Hauptsache, wir beherrschen den Baukasten. Und dieser Baukasten heisst:

GeneratePress

GeneratePress ist als kostenloses Theme zu haben.

Für relativ wenig Geld ist zusätzlich das “Premium” Plugin erhältlich (GeneratePress Premium, GPP).

Und wer GP oder GPP um Pagebuilder-Qualitäten erweitern möchte, kann zusätzlich vom selben Anbieter das Plugin GenerateBlocks installieren. Ebenfalls in einer kostenlosen “Free”- oder kostenpflichtigen “Pro”-Version.

Alternativ zu GeneratePress bieten sich vor allem die Themes “Astra” und “Kadence” an.

WordPress Plugins

Noch viel ausufernder als die Auswahl an Themes ist die unfassbar grosse Vielfalt an Plugins, die aus WordPress ein Universum der Möglichkeiten machen. Jedenfalls auf den ersten Blick.

Mit Praxiserfahrung zeigt sich schnell: es gibt einige gute Gründe, möglichst wenige Plugins zu installieren und Experimente auf eine Test-Site zu beschränken.

Die folgende Auswahl an Plugins hat sich aus unserer Sicht bewährt.

Borlabs Cookie

So lange die Gesetze und Rechtsprechung in der EU ist, wie sie ist, kommt vorerst praktisch niemand an einer “Cookie Consent” Lösung vorbei. Die beste ist für uns das Borlabs Cookie Plugin, weil es einfach zu installieren und flexibel zu konfigurieren ist.

Zudem ist dieses Plugin sehr bequem mit Google Tag Manager und Google Analytics kombinierbar. Und nicht zuletzt: es sieht, unter den gegebenen Randbedingungen, auch noch ganz ansprechend aus. Die Optik kann sogar nach eigenem Geschmack angepasst werden.

Code Snippets

Für viele kleine Zusatzfunktionen braucht es keine Extra-Plugins. Oft genügt es, einen kleinen Abschnitt von PHP-Quelltext in die functions.php von WordPress zu integrieren. Mit dem Plugin Code Snippets” gelingt das auch direkt im WordPress-Backend, ohne Quelltexte ändern, erst noch ein Child Theme erstellen zu müssen usw.

Disable Comments

Die Zeiten von Gästebüchern und Kommentaren unter allen Blogbeiträgen sind längst vorbei. In der Regel steht für den Betreiber der potenzielle Nutzen heute in keinem Verhältnis mehr zu den offensichtlichen Risiken.

Wer deshalb einfach alle Kommentare auf der gesamten WordPress-Website unterbinden möchte, hat mit dem Plugin “Disable Comments” die einfachst vorstellbare Lösung zur Hand. Und bei Bedarf lässt sich die globale Sperre stufenweise lockern.

Disable XML-RPC

RPC steht für “Remote Procedure Call”. WordPress nutzt XML-RPC als Schnittstelle für mobile Apps und Plugins wie “JetPack” für den externen Zugriff auf eine WordPress-Installation.

Wer diese Schnittstelle nicht zwingend benötigt, sollte sie besser sperren. Am einfachsten mit dem passenden Plugin “Disable XML-RPC” oder dem entsprechenden Code Snippet.

Easy Table of Contents

Kurze Blog-Artikel weichen langen und noch längeren Posts, um eine Frage umfassend zu beantworten oder ein Thema halbwegs vollständig zu behandeln. Gleichzeitig erfolgen längst die meisten Zugriffe auf mobilen Geräten mit kleinen Bildschirmen.

Für eine halbwegs gute “User Experience” drängt sich ein Inhaltsverzeichnis auf, gleich zu Beginn oder am Ende eines Artikels. Das sich am besten automatisch an den aktuellen Bestand von h1, h2, h3, … Überschriften im Text anpasst.

Das Plugin “Easy Table of Contents” leistet genau das, was der Name verspricht. Mit flexiblen Optionen zur Konfiguration aller Wenns und Danns.

Duplicator, UpdraftPlus

Als Allround-Tool zur Datensicherung und Wiederherstellung von WordPress-Websites hat sich das Plugin “UpDraftPlus” bewährt. Bereits die kostenlose Version erlaubt die planmässig wiederkehrende Sicherung “in die Cloud”, z.B. per Google Drive oder Dropbox.

Für die lokale Sicherung und Wiederherstellung zwischendurch bietet sich das Plugin “Duplicator” an. Das erlaubt die Sicherung der Datenbank und aller Dateien einer WordPress-Installation in einem Durchgang, bis hin zur darauf folgenden “One Click Installation” auf demselben Webspace oder anderswo.

ManageWP

Wer mehrere WordPress-Installationen betreut, eventuell auf verschiedene Hostings verteilt, der lernt schnell, wie viel wertvolle Zeit draufgeht, allein für Plugin-, Theme- und WordPress-Updates. Das Plugin “ManageWP” ermöglicht neben vielen anderen Funktionen vor allem ein zentrales “Dashboard”, von dem aus der Status aller verbundenen Websites überwacht und z.B. Plugins bei Bedarf in einem Durchgang aktualisiert werden können.

Redirection

Unter jeder WordPress-Installation werkelt der eigentliche Web-Server, meistens der Marke “Apache”, um den “Traffic” an https-Anfragen zu bewältigen.

Neben einer Unzahl von Modulen bietet ein Apache Web-Server vor allem auch das “Rewrite” Modul, um Weiterleitungen von URLs einzustellen und in der Datei .htaccess abzulegen, die auf dem Server im selben Verzeichnis wie die WordPress Installation gespeichert ist.

Alternativ können Weiterleitungen auch in einem Plugin definiert werden. Und die Programmiersprache von WordPress, PHP, erledigt den Rest. Seit vielen Jahren hat sich dafür das Plugin “Redirection” bewährt.

Safe SVG

Vor allem für Logos und ähnliche Grafiken hat sich das Dateiformat SVG durchgesetzt. Steht für Scalable Vector Graphics. Im Unterschied zur sonst üblichen Darstellung im Pixelraster ist eine Vektorgrafik praktisch unendlich skalierbar – oder sagen wir: in jeder Grösse scharf.

Leider sperrt WordPress im Normalzustand den Upload von .svg Dateien. Das Plugin “Safe SVG” schafft Abhilfe. Oder ein entsprechendes Code Snippet.

ShortPixel

Viele Websites lahmen aus einem einfachen Grund: Die verwendeten Bilddateien haben eine so hohe Auflösung, wie sie auf keiner Seite der Site tatsächlich benötigt wird. WordPress bemüht sich, das Problem automatisch zu beheben. Das Plugin “ShortPixel” geht einige Schritte weiter und führt in der Regel zu noch deutlich besseren Ladezeiten.

Simple CSS

CSS-Dateien (Cascading Style Sheets) sind grundsätzlich grossartig. Sie geraten aber schnell unübersichtlich. Während der Entwicklungsphase ist es deshalb praktisch, die Formatierung direkt im Seiten-Editor anzupassen. Dafür bietet sich das Plugin “Simple CSS” an. Bis der Style wirklich passt.

Wordfence Security

Wordfence hat es mit dem Plugin Wordfence Security auf mehr als 4 Millionen Installationen gebracht. In der kostenlosen Version fungiert es als Firewall und Malware Scanner und unterstützt z.B. die Überwachung von Frontend- und Backend-Logins. Kostenpflichtig kann Wordfence, nach Bedarf, beliebig ausgebaut werden.

Für generateCLICKS gehört es zu den Pflicht-Plugins, die auf jeder neuen WordPress-Website als erste installiert werden.

SEO

Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung. Lange Jahre führte kein Weg an Yoast vorbei. Dem vermeintlichen Standard-SEO-Plugin für WordPress.

Inzwischen gibt es einige ernst zu nehmende Alternativen.

Und gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die sagen: was soll’s? Google ist so gut geworden. Und die SEO-Plugins so umfassend und schwer. Leichter und vor allem schneller ist eine WP-Website am besten ohne.

RankMath oder?

Wir können uns nicht entscheiden, stellen bis auf Weiteres auch SEOPress und wpSEO zur Wahl. Und wer bei Yoast bleibt, kann aus unserer Sicht auch nicht viel falsch machen.

RankMath bietet schier unglaublich viel Funktionalität für einen Preis von Null.

Ob es damit wirklich einen Unterschied macht zum angeblich “völlig überladenen” und “aufgeblähten” Yoast … welche Funktionen tatsächlich nützlich sind, und welche nur im Feature-Wettrennen gut aussehen … demnächst wissen wir dazu mehr.

Und sagen das dann auch 🙂

Autor von generateCLICKS, Gründer und Chef der Web-Agentur whkmedia. Wenn Wolfram sich nicht mit Websites und YouTube-Kanälen beschäftigt, ist er mit seiner Frau im Multivan unterwegs oder auf der Suche nach einem Espresso und einer knusprigen Laugenbrezel.